Heute vor 30 Jahren ereignete sich eine Explosion im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine, die zum atomaren Super-GAU führte. Weite Teile Mitteleuropas wurden mit radioaktiver Strahlung belastet und verseucht. Noch bis heute dauern die Folgen an, die selbst die schlimmsten Befürchtungen von Atomkraftgegnern und Wissenschaftlern übertrafen. Hier zeigte sich, dass Radioaktivität keine Landesgrenzen kennt.
Auch nach 30 Jahren ist die Havarie von Tschernobyl nicht im Ansatz bewältigt und dennoch planen die Ukraine und die EU-Kommision die Laufzeit von 15 ukrainischen Reaktoren zu verlängern, sowie zwei Uralt-Reaktoren zu Ende zu bauen. Unbeeindruckt von Tschernoblyl und Fukushima wird europaweit weiter auf eine Technologie gesetzt, die wir Menschen nicht beherrschen können. Ob Tihange, Doel, Cattenom oder Fessenheim – um nur einige der Pannenmeiler zu nennen – die Gefahr wird fahrlässig missachtet und von den Verantwortlichen heruntergespielt.

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